Familie Michel, die es 1784 von der Familie des Landmiliz-Kapitäns
Adam Ries, nach dem das Haus den Namen „Zum Riesen"
trug, erwarb. Zu jener Zeit wurde es neben der Gerberei
auch schon als Gastwirtschaft genutzt. 1811 erscheint
in der Chronik erstmals, bezugnehmend auf das Haus,
der Vermerk "jetzt Peif genannt", doch es
fehlt jeder Hinweis auf den Ursprung des Namens.
1852 kommt die „Peif' in Hoffmann'schen Besitz,
als eine Michel-Tochter den Johann Karl Hoffmann heiratet.
In jener Zeit bis in die 20er Jahre unseres Jahrhunderts
bedeckten Putz und Schiefer das für „bäurich-unfein"
gehaltene Fachwerk, das erst 1926 nach tunfassender
Renovierung wie der zum Vorschein kommt: eine neue Perle
in der Kette schöner Idsteiner Bauten, wie die
Lokalnachrichten vom 2. Oktober stolz vermerken.
In den 50er Jahren weicht die Gastwirtschaft einer
Apotheke, bis im Juni 1983 die „Peif" erneut
als Gasthaus seine Türe öffnet.
Daß die „Peif' schon vor 100 Jahren ein
beliebtes Lokal war, davon berichten Inserate im Idsteiner
Anzeigenblatt jener Zeit, und auch mancher „Bauschüler"
verbindet mit seiner Studienzeit in Idstein „feucht-fröhliche"
Abende in der alten „Peif".
Die Tradition gepflegter Gastlichkeit zu wahren, ist
auch heute unser wichtigstes Anliegen.
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